Zum Inhalt springen
fintechno AI

Wie wir bauen

Sieben Prinzipien. Sie bestimmen, was hier entsteht — und was bewusst nicht.

  1. 01

    Kein Konzept zum Nachbauen

    Fachkonzept und Umsetzung kommen aus derselben Hand. Es gibt keine Übergabe, an der Fachlichkeit verloren geht, und keine Rückfrage, die zwei Wochen kostet, weil der Autor des Konzepts nicht mehr im Projekt ist. Zuletzt belegt an einem Provisionsrechner für den Vertrieb eines Versicherungsunternehmens: Fachkonzept, Berechnungslogik und Anwendung von derselben Person — im Einsatz bei den Vertriebspartnern.

  2. 02

    Belegpflicht statt Vertrauen

    In haftungsnahen Kontexten wird jede maschinell erzeugte Aussage auf ihre Quelle zurückgeführt. Ein Ergebnis, das man nicht überprüfen kann, ist in Versicherung und Immobilientransaktion kein Ergebnis, sondern ein Risiko.

  3. 03

    Anbieterunabhängigkeit by design

    Kein Lock-in auf einen Sprachmodell-Anbieter. Modelle werden hinter einer einheitlichen Schnittstelle austauschbar gehalten, und die EU-Rechtslage geht als Auswahlkriterium in die Bewertung ein — nicht erst, wenn die Rechtsabteilung fragt.

  4. 04

    Wir bauen dort, wo es laufen muss

    Nicht daneben, nicht als Studie, nicht als Pilot ohne Anschluss. Ein System, das die Bedingungen seines Zielumfelds nie gesehen hat, hält ihnen auch später nicht stand.

  5. 05

    Testabdeckung statt Testgefühl

    In Kernsystemen scheitert Testabdeckung an der Kombinatorik: Tarifgenerationen, Vertragszustände, Provisionsstaffeln und Stornofristen ergeben mehr Fälle, als eine Person aufschreibt. Getestet wird der Happy Path, die Randfälle fallen im Produktivbetrieb auf. Sprachmodelle sind gut darin, aus einer Spezifikation Kandidatenfälle abzuleiten und die Spezifikation gegen den Testbestand auf Lücken zu lesen. Ein erzeugter Testfall ist damit ein Vorschlag, keine Prüfung — welche Fälle zählen, entscheidet die Fachlichkeit. Diese Reihenfolge ist der Unterschied zwischen mehr Testfällen und mehr gefundenen Fehlern.

  6. 06

    Betrieb gehört dazu

    Deployment, Monitoring und Incidents sind Teil der Lieferung, nicht ein Anschlussthema. Wer nach dem Go-Live nicht mehr zuständig ist, baut anders — und schlechter.

  7. 07

    Besetzung nach Bedarf, nicht nach Auslastung

    Kapazität und Spezialwissen werden projektbezogen zugekauft — bei Partnern, mit denen bereits geliefert wurde, nicht aus einem Personalstand, der ausgelastet werden muss. Der Unterschied zeigt sich in der Besetzung: es kommt, wer gebraucht wird, und nicht, wer gerade frei ist.

Kein Ramp-up, kein Junior-Austausch

Sie arbeiten mit der Person, die auch das Angebot geschrieben hat.