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Forschung · Prototyp

Insira Motion

Kfz-Versicherung, die pro Kilometer und pro Minute abrechnet — mit einem Tarif, der aus dem tatsächlichen Fahrverhalten abgeleitet wird statt aus Pauschalannahmen.

Insira Motion ist ein Forschungsprojekt mit lauffähigem Prototyp, kein am Markt erhältliches Produkt. Was hier gezeigt wird, ist der Stand der Entwicklung.

Eine aufgezeichnete Fahrt

Wiedergabe einer Fahrt aus dem Rekorder-Prototyp. Ereignisse leuchten auf, wenn sie eintreten; die Prämie läuft pro Kilometer und pro Minute mit.

Demo — aufgezeichnete Ausgabe
Strecke
0,0 km
Dauer
0,0 min
Prämie
€ 0,00

Ereignisse

  • —

Fahrstil, nicht Risiko. Gemessen wird, wie gefahren wird — nicht, wer fährt.

  1. 01

    Tarifierung pro Kilometer und Minute

    Die Prämie entsteht aus tatsächlicher Nutzung, nicht aus einer Jahrespauschale. Zeit und Strecke werden getrennt bewertet, weil sie unterschiedliche Risikoanteile tragen — Stadtverkehr kostet Zeit, Landstraße kostet Kilometer.

  2. 02

    Datengrundlage

    Beschleunigung, Bremsverhalten und Kurvenverhalten aus den Sensoren des Smartphones. Aus diesen Rohdaten werden Fahrstil-Merkmale abgeleitet, die in die Tarifierung eingehen. Das Label ist bewusst Fahrstil und nicht Risiko: gemessen wird, wie gefahren wird, nicht wer fährt.

  3. 03

    Produktmodellierung

    Ein Tarif allein ist noch kein Versicherungsprodukt. Modelliert werden auch Policierungsprozesse, Vertragslogik und Schadenhochrechnung — die Teile, an denen Telematik-Vorhaben üblicherweise scheitern, weil sie beim Datenmodell aufhören.

  4. 04

    Architektur

    Skalierbare Datenarchitektur mit Stream Processing und Machine Learning: Sensordaten werden fortlaufend verarbeitet, nicht als Batch am Monatsende.

  5. 05

    Forschungsunterbau

    Insira Motion entsteht im Rahmen eines laufenden Dissertationsvorhabens zu Pay-per-Use-Tarifierung und telematikbasierten Risikomodellen. Die Modelle werden empirisch geprüft, bevor sie in den Prototyp einfließen.